und wäre
wie wenn
regen
draussen
auf die
blätter fiele

das schreiben
unter zweigen

bedingungslos zart
 
 

orte, Schweizer Literaturzeitschrift Juni/Juli 2009:
„Ihre Poesie spricht von Stille und Dunkelheit; der Leser tritt ein in Räume, die ihn in eine Gefühlslage zwischen Wachen und Träumen versetzt, wo Schatten und Licht zu oszillieren scheinen. In „oscura“ finden sich auch helle, von südlichen Stimmungen beeinflusste Momente. Hier finden sich ’lichtsamen im schilf’.“

Aargauer Zeitung, 26.02.2009:
„Doris Gautschis Gedichte sind ein Lufthauch an einem Frühlingsmorgen; eine dampfende Kaffeetasse beim Frühstück auf dem Balkon; das Vogelgezwitscher auf der Hauptstrasse. Wunderbar leicht und zufällig schreibt die Lyrikerin über das Leben.“

Badische Zeitung, 18.03.2008:
„Die meist kurzen Gedichte der Brugger Lyrikerin weisen eine grosse Alltagsnähe auf. Die oft eindeutig-mehrdeutigen Texte lassen die Zuhörer mit grossem Tiefgang am Rhythmus des Alltags teilhaben.“